2013 Dez 18

Outlook 2014 – 7 Social Media Entwicklungen für 2014

1. Google+ ein Must für Unternehmen
Seit dem Launch von Google+ hat die Plattform nicht viel Lob geerntet. Google+ ist mittlerweile die zweitgrößte Social Media Plattform und auf Grund der Zugehörigkeit zum Mutterschiff Google, ein ernstzunehmender Konkurrent für Facebook geworden. Es gibt sicherlich keine vergleichbare Nutzer-Aktivität, allerdings spielt das Thema SEO dabei keine zu verachtende Rolle! Für eine herausragende Sichtbarkeit im gesamten Web müssen Unternehmen daher zunehmend Zeit in das vergleichbar junge Netzwerk stecken.

2. Videos und Bilder als Multiplikator
Videos und Bilder im Allgemeinen werden bekanntermaßen sehr gerne von Nutzern angenommen und bei entsprechender Qualität auch durchaus in den Netzwerken der User verbreitet.
Hinsichtlich des Content und Community Managements in Sozialen Netzwerken spielen Bilder eine große Rolle um die Nutzer mit aktuellen Informationen zum Unternehmen zu versorgen oder die neuesten Produkte zu platzieren.
Videos spielen, nicht nur durch große Plattformen, wie YouTube und Vimeo, eine große Rolle um einerseits die Nutzer bei Laune zu halten und andererseits durch das Medium sein Unternehmen zu präsentieren. Micro-Videos, wie sie durch den Anbieter Vine für Twitter angeboten werden, sind nur ein kleiner Aspekt, der diesen Trend verdeutlicht. Die Anzahl an professionellen und auch bezahlbaren Anbietern von zum Beispiel digitalen Videos hat sich in der letzten Zeit auch positiv entwickelt und steht daher einer breiteren Masse zur Verfügung.

3. LinkedIn vs Xing
In Deutschland ist Xing immer noch Marktführer. Der Platzhirsch wird allerdings zunehmend durch den US-Anbieter LinkedIn in Bedrängnis gebracht. Nicht nur die Globalisierung und die zunehmend internationale Kooperationen zwischen Unternehmen, sondern auch spezielle strategisch-funktionale Entwicklungen bei Xing, bringen Unternehmen dazu sich von Xing hin zu LinkedIn zu orientieren. Beispielsweise können Unternehmen nur durch das mittlerweile sehr kostenintensive Premium Paket in Verbindung mit Kununu mehrere Moderatoren zur Planung und Steuerung von Inhalten einstellen. Im Gegensatz dazu bietet LinkedIn diese Funktion kostenlos für Unternehmensprofile an.

4. Facebook?
Facebook wird von den Nutzern auf Grund der „gesponserten Beiträge“ und Unübersichtlichkeit kritisiert, allerdings ist es immer noch das unangetastete Soziale Netzwerk. Auch 2014 wird das Netzwerk weiterhin seine Reichweite ausbauen und Zentrum der Interaktion zwischen Freunden und Unternehmen und deren Kunden darstellen. Unternehmen müssen versuchen sich über eine durchdachte Content-Strategie vom Wettbewerb abzugrenzen und den Leser für sich zu gewinnen.

5. Social Newsroom
Marken wünschen sich mehr Aktivität in ihren Netzwerken und auf ihren Profilseiten. Um sowohl besonderen Fans und auch „neuen“ Medien, wie z.B. Blogs Content zu liefern, bietet sich eine Integration eines Social Newsrooms auf klassischen Kanälen an. Inhalte können aktuelle Produktinformationen, Bildmaterial, Videos, etc. sein. Leicht zu nutzendes Material für Social Media fördert die Verbreitung dieser Inhalte!

6. Brands als Publisher
Wie schon vor längerer Zeit durch große Marken, wie Coca-Cola positiv vorgemacht, werden Unternehmen zunehmend selber Verleger und passen daher entsprechend ihre Plattformen diesem Trend an. Statische Webseiten werden, nicht nur aus SEO-Gründen, sondern auch auf Grund von verändertem Konsumentenverhalten, zunehmend durch dynamische und mit aktuellen Inhalten gefüllten Webseiten ersetzt. Diese Veränderung setzt natürlich neue Strukturen und Personalveränderungen in Unternehmen voraus.

7. Kundenbetreuung in Sozialen Netzwerken
Viele Unternehmen haben schon in 2013 Facebook als neuen Kundenkanal für sich entdeckt. Die Nutzer lieben die öffentliche Ansprache an das Unternehmen und setzen dadurch unvorbereitete Fan Page Betreiber unter Druck. Auf Grund unvorteilhafter Kontaktformulare und langer Wartezeiten ist das auch keine unerwartete Entwicklung. In 2014 wird die Nachfrage an Kundenbetreuung über Soziale Netzwerke zunehmend an Relevanz gewinnen und immer mehr User über diesen Kanal mit Marken in Kontakt treten.